Während eines Umlaufs um die Sonne ändert sich der Winkel, unter dem wir die Ringe sehen. Gelegentlich, wenn wir genau auf
die Kante blicken, verschwinden die Ringe für unser Auge sogar ganz.
Saturn wurde bereits 1979 von der Raumsonde Pioneer 11 besucht, später von Voyager 1 und Voyager 2.
Dadurch konnte die komplexe
Struktur der Ringe weiter aufgeklärt werden.
Das Innere des Planeten ist sehr heiß, so dass er mehr Energie in das Weltall abstrahlt als er von der Sonne empfängt.
Saturn ist am Nachthimmel mit bloßem Auge leicht zu finden. Mit einem kleinen Teleskop kann man ab etwa 30-facher Vergrößerung
sein Ringsystem sowie die größeren Satelliten gut beobachten.